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1.2.2012
Bleiben Sie in Bewegung |
Bleiben Sie in Bewegung - Move your bodyKörperliche Inaktivität stellt weltweit bereits die zweitgrößte Gesundheitsbedrohung dar. Insgesamt bewegen sich ca.60 bis 85% der Weltbevölkerung zu wenig-man spricht daher von Bewegungsmangelerkrankung. Bewegung - bringt Lebensqualität Körperliche Betätigung fördert die Gesundheit, macht uns attraktiv, glücklich, fit und hält jung v. a. bedingt durch:
"Wer rastet, der rostet" - in jedem Alter In erster Linie ist die "Freude an der Bewegung" wichtig. Welchen Sport oder welche Gymnastik- / Bewegungstherapie jemand ausüben soll, hängt von den individuellen Lebensumständen (Alter, Erkrankungen, Wohnort, Arbeitsplatz etc.) und Präferenzen ab. Um gesundheitliche Risiken auszuschließen sollten Sie sich, vor Trainingsbeginn, von einem(r) (Sport)medizinerIn beraten lassen. Diese(r) oder ein(e) SportwissenschaftlerIn kann die für Sie geeigneten Bewegungsarten empfehlen und bei der Festlegung Ihres individuellen Trainingsplans helfen. Betreiben Sie Sport gemäß Ihrem aktuellen Fitnessgrad:
Der Körper benötigt für die Verbrennung von Kohlenhydraten und Fetten Sauerstoff. Die Muskeln können aber nur eine beschränkte Menge an Sauerstoff aufnehmen - je besser die Leistungsfähigkeit, desto mehr Sauerstoff kann aufgenommen werden. Im "aeroben" Bereich zu trainieren heißt, dass die Belastung die Sauerstoffaufnahme-Kapazität der Muskeln nicht übersteigt. Im "anaeroben" Bereich hingegen ist dies der Fall. Der Treibstoff (Kohlenhydrate, Fettsäuren) kann nur unvollständig verbrannt werden, in Folge bildet sich Laktat (Salz der Milchsäure). Die Leistungsfähigkeit sinkt je höher das Laktat in Blut und Muskulatur ansteigt (Messung: Blutabnahme am Ohr). Wärmen Sie sich immer vor dem Sport auf (leichtes Einlaufen und Strechübungen - dehnen jener Muskeln, die durch die Belastung beansprucht werden; leichte gymnastische Übungen; Strecken der Arme und Beine vor dem Ballspiel etc.) und nach dem Sport ab (langsam aufhören - siehe Sportverletzungen).
Die richtige Sportart für mich - wählen Sie aus
-Krafttraining heißt nicht gleich Bodybuilding, sondern bedeutet vielmehr Stärkung des Muskelapparates (z. B. Verringerung der Verletzungsgefahr, Osteoporosevorbeugung). Zu Beginn sollten Sie sich von einem(r) geschulten Trainer/In die Übungen und die Geräte erklären lassen, damit es zu keinen Muskelverletzungen kommt und Sie die richtigen Körperpartien trainieren. Sind Sie kein Typ für die Kraftkammer, dann können Sie u. a. folgende Übungen im Alltag oder zu Hause durchführen (jeweils 10 - 12 mal wiederholen! und das 3 mal hintereinander nach jeweils einigen Minuten Pause): Übungen mit dem Thera-/Gymnastikband, Kniebeugen bis zur Horizontalen, Liegestütz in leichter Form (Knie am Boden), Stufensteigen. -Beweglichkeit: Vor allem durch zuviel Sitzen kann es zu Muskelverkürzungen und -verspannungen kommen. Eine Verbesserung können Sie z. B. durch regelmäßiges Streching, Gymnastik, Tai-Chi, Qigong, Tanzen oder Ballsportarten erreichen. -Koordination: Gutes Koordinationsvermögen ist nicht nur für die Lebensqualität wichtig, sondern auch für die Risikominderung von Verletzungen. Die Bewegungspalette sollte möglichst abwechslungsreich sein - ideale Sportarten wären Tennis, Badminton, Fechten, Golf oder Tanzen.
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